Was mitnehmen in den Festival des Vieilles Charrues?
Was Erstbesucher der Vieilles Charrues meistens überrascht: nicht die Musik, nicht die Menschenmenge, sondern der Boden.
Kurz gesagt, was dich hier überrascht
- Le site est herbeux et le sol se transforme rapidement en boue dès les premières pluies de juillet, rendant la marche pénible et les chaussures ordinaires inutilisables après quelques heures.
- Avec plus de 70 000 personnes certains soirs, les files aux buvettes, toilettes et entrées peuvent dépasser 30 à 45 minutes d'attente, surtout en fin d'après-midi et entre deux concerts.
- Les festivaliers restent debout plusieurs heures d'affilée devant les grandes scènes, souvent sur un sol irrégulier ou boueux, ce qui provoque des douleurs aux pieds et au dos dès la première journée.
Warum diese Liste?
Bei den ersten Regentropfen verwandelt sich das weitläufige Wiesengelände in Carhaix-Plouguer in eine Schlammpiste, die gewöhnliche Sneaker in wenigen Stunden ruiniert. Hinzu kommt, dass die Bretonennächte im Juli auf 13°C abkühlen können — wer abends im T-Shirt kommt und den Headliner bis zum Ende sieht, friert beim Rückweg zum Camping oder Parkplatz. Das Mobilfunknetz kollabiert bei 70 000 gleichzeitigen Nutzern regelmäßig, was die Gruppe-Suche auf dem weitläufigen Gelände zur echten Herausforderung macht. Diese Liste konzentriert sich auf genau diese Reibungspunkte: was man nicht intuitiv einpackt, aber nach einem Tag auf dem Festival sofort versteht.
✔Vor der Abreise zu erledigen
Dein Countdown: jede Aufgabe zum richtigen Zeitpunkt, von der frühesten bis zum Abreisetag.
- An der Tageskasse bilden sich sehr lange Schlangen; wer das Ticket vorab hat, geht direkt durch den Eingang und spart bis zu einer Stunde Wartezeit.
- Das Mobilfunknetz bricht auf dem Gelände regelmäßig zusammen; ohne vorher festgelegten physischen Treffpunkt ist eine Gruppe schwer wiederzufinden.
✔Die Must-haves
Ohne diese ist der Tag im Eimer. Nicht vergessen.
- Der Weg vom Gelände zum Camping oder Parkplatz nach Mitternacht ist schlecht beleuchtet; eine Stirnlampe libère les mains et évite les chutes sur terrain irrégulier.
- Das Mobilfunknetz auf dem Gelände ist durch 70 000 gleichzeitige Nutzer überlastet; das Smartphone sucht ständig nach Signal und entlädt sich dadurch doppelt so schnell wie gewöhnlich.
- Das Wasser an den Buvettes ist teuer und die Schlangen lang; eine eigene Flasche an den kostenlosen Wasserpunkten zu befüllen spart Zeit und Geld.
✔Nice-to-haves
Nicht lebensnotwendig, aber deutlich komfortabler damit.
- Mehrere Stunden neben den Lautsprechertürmen der Hauptbühnen können das Gehör dauerhaft belasten; wer sich etwas weiter hinten positioniert, hört trotzdem laut.
- Wer stundenlang auf feuchtem Gras oder Schlamm sitzt, um sich vor einem Konzert einen guten Platz zu sichern, braucht eine wasserdichte Unterlage für Rücken und Hüften.
- Die mobilen Handwaschstationen auf dem Gelände sind häufig ohne Seife; eigene Seife ist angesichts der Toilettensituation bei über 70 000 Besuchern unverzichtbar.
- Auf dem Campinggelände sind die Duschen zeitweise überfüllt oder kalt; Trockenshampoo ermöglicht ein Minimum an Körperpflege ohne Wartezeit.
- Das Festival arbeitet mit Pfandbechern; einen eigenen Becher bereit zu haben oder den Pfandbecher zu behalten spart bei jeder Runde den Pfandaufschlag an überlasteten Buvettes.
- Einige Essensstände schließen vor dem Ende der Konzerte; wer den Headliner bis zum Ende sieht, steht anschließend ohne Verpflegungsoption da.
✔Wetter & Saison
Je nach Reisezeit und Wetterlage anzupassen.
- Der Grasboden des Geländes wird bei Regen schnell zur Schlammfalle; normale Sneaker sind nach wenigen Stunden durchnässt und rutschig.
- Wer Gummistiefel trägt, braucht eine Tüte für den Rücktransport der schmutzigen Stiefel, damit Rucksack und Auto sauber bleiben.
- Die Nachttemperaturen in der Bretagne sinken im Juli regelmäßig auf 13°C; wer nur in Sommerkleidung kommt, friert beim Warten auf die Headliner und beim Rückweg.
- Ein Regenschauer verwandelt das Gelände in wenigen Minuten in Schlamm und ein klassischer Schirm ist in dichten Menschenmassen unpraktisch und für die Nachbarn gefährlich.
- Die Warteschlangen vor den Bühnen und Buvettes bieten keinen Schatten; bei 23°C und Julisonne verbrennt man sich unbemerkt beim Warten.
✔ Meine Ergänzungen
Erstelle ein Konto, um deine Listen zu speichern und auf allen Geräten zu finden.
- Alle deine Checklisten gespeichert und jederzeit abrufbar
- Auf dem Handy wie am Computer
- Dein Abhaken genau dort, wo du aufgehört hast
✔ Gut zu wissen
- Plant ausreichend Zeit für die Einlasskontrolle ein: Alle Taschen und Behälter werden am Eingang systematisch durchsucht – am besten frühzeitig ankommen, um Wartezeiten zu vermeiden. Quelle
- Lad dein Moneiz-Armband am besten schon vor dem Festival online auf: Das Cashless-System ist das wichtigste Zahlungsmittel auf dem Gelände. Lade- und Zahlungspunkte akzeptieren zwar auch Geldscheine, geben aber kein Wechselgeld heraus – Kleingeld brauchst du also nicht einzustecken. Quelle
- Dein Festivalticket wird vor Ort in ein NFC-Armband (Moneiz) umgewandelt – registriere es vorher in deinem "Compte Charrues", damit Ticket, Campingplatz und Guthaben beim Einchecken automatisch auf das Armband gespielt werden. Quelle
- Wer mit eingeschränkter Mobilität kommt, sollte frühzeitig einen PSH/PMR-Zugang beantragen: Ein reservierter Parkplatz weniger als 300 m vom Eingang, eigene Einlasskorridore und erhöhte Bühnenplattformen stehen zur Verfügung – die Plätze sind jedoch begrenzt. Quelle
- Halte einen gültigen Lichtbildausweis oder Altersnachweis bereit: Am Eingang und an Ausschankstellen kann ein Ausweisdokument verlangt werden, insbesondere beim Kauf von ermäßigten Tickets für Kinder unter 14 Jahren. Quelle
- Wähle ein kompaktes, leicht zu durchsuchendes Rucksäckchen: Sperrige Gepäckstücke werden am Eingang oft nicht zugelassen, und separate Gepäckaufbewahrung ist auf dem Festivalgelände nicht vorgesehen. Quelle
- Selfie-Stick — Selfie-Sticks zählen zu den Gegenständen, die beim Einlass regelmäßig abgewiesen werden – besser ein kompaktes Smartphone mitbringen.
- Regenschirm — Schirme stehen auf der Liste der Gegenstände, die am Einlass häufig zurückgewiesen werden – ein Regenponcho oder eine Kapuzenjacke ist die bessere Wahl.
- Glasflasche / Glasbehälter — Glas- und andere Glasbehälter werden beim Einlass in der Regel abgewiesen – lieber eine Trinkflasche aus Kunststoff oder Metall mitnehmen.
- Professionelles Fotokamera-Equipment — Profi-Fotoausrüstung (Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiv, Stative) wird am Eingang häufig beanstandet – für persönliche Erinnerungsfotos reicht ein Smartphone.
- Haustier — Haustiere sind weder auf dem Festivalgelände noch auf den Campingplätzen willkommen – besser eine Betreuungsmöglichkeit zu Hause organisieren.
Offizielle Website von Festival des Vieilles Charrues
✔ Häufige Fragen
Wie kommt man zum Festival und wo kann man parken?
Carhaix-Plouguer liegt in der Zentralbretagne und ist mit dem Auto über die N164 erreichbar. Das Festival organisiert kostenpflichtige Parkflächen in der Umgebung des Geländes; Shuttle-Busse verbinden die Parkplätze mit den Eingängen. Für die Rückfahrt nach Mitternacht sind die Shuttles sehr stark frequentiert — wer das Camping nutzt, vermeidet das Problem komplett. Eine Anreise per Zug bis Carhaix ist möglich; lokale Shuttle-Verbindungen werden je nach Jahr organisiert.
Muss man Tickets für die Vieilles Charrues im Voraus kaufen?
Tageskarten und Mehrtagespässe sind im Vorverkauf online erhältlich und erfahrungsgemäß deutlich günstiger als an der Abendkasse — sofern dort überhaupt noch Karten verfügbar sind, da beliebte Abende oft ausverkauft sind. Das frühzeitige Kaufen spart zudem die lange Warteschlange an der Tageskasse. Die genauen Verkaufsstart-Termine findet man auf der offiziellen Festival-Website.
Was soll man bei den Vieilles Charrues anziehen und welche Schuhe sind geeignet?
Gummistiefel sind bei Regen schlicht unverzichtbar, da der Grasboden sich schnell in Schlamm verwandelt. Auch bei trockenem Wetter empfehlen sich robuste, geschlossene Schuhe, weil man auf dem weitläufigen Gelände mehrere Kilometer zurücklegt. Da die Nachttemperaturen auf 13°C sinken können, sollte man abends eine wärmere Schicht — dünner Fleece oder eine Jacke — dabeihaben, selbst wenn der Tag sommerlich war.
Wie findet man seine Gruppe wieder, wenn das Handy kein Netz hat?
Das Mobilfunknetz auf dem Gelände ist bei Großkonzerten stark überlastet und bricht häufig zusammen. Es empfiehlt sich, vor der Anreise einen konkreten physischen Treffpunkt auf dem Gelände zu vereinbaren — zum Beispiel ein markantes Zelt oder ein Eingangsbereich — und eine Uhrzeit festzulegen, zu der man sich dort trifft, falls die Gruppe getrennt wird.