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Was mitnehmen für eine Reise nach Paris?

Was Erstbesucher in Paris wirklich überrascht, sind nicht die Sehenswürdigkeiten – sondern die zehn Kilometer Kopfsteinpflaster am Ende des zweiten Tages, die 40 Grad in der nicht klimatisierten Métro und der Moment, an dem das Eintrittsticket für den Louvre online längst ausverkauft ist.

Kurz gesagt, was dich hier überrascht

Warum diese Liste?

Bei 27 Grad und direkter Sonne bieten weder die Esplanade des Invalides noch die Gärten von Versailles auch nur einen Schatten. Dazu kommt: Was nicht am Samstag eingekauft wird, gibt es sonntags kaum noch zu kaufen. Diese Liste konzentriert sich auf genau diese Reibungspunkte – nicht auf die Offensichtlichkeiten, die jeder im Koffer hat, sondern auf das, was am Ende des Urlaubs fehlt. Wer gut vorbereitet anreist, erkundet Paris – wer schlecht vorbereitet anreist, verwaltet Probleme.

Wann hinfahren

April bis Juni ·September ·Oktober

Paris ist im Frühling und frühen Herbst am schönsten: milde Temperaturen, schönes Licht und weniger Touristen; Juli und August bringen Massentourismus, der die Sehenswürdigkeiten und den Nahverkehr überlastet.

Weniger geeignet : Juli bis August

Was vor dem Besuch am häufigsten gefragt wird

Welche Dokumente braucht man für eine Reise nach Paris?

Frankreich gehört zum Schengen-Raum: Reisende aus der EU und dem EWR können mit einem gültigen Personalausweis einreisen. Reisende aus anderen Ländern benötigen einen gültigen Reisepass; je nach Nationalität ist zusätzlich ein Schengen-Visum erforderlich – das lässt sich am besten vorab bei der zuständigen französischen Botschaft prüfen. Es empfiehlt sich, Kopien der Reisedokumente getrennt von den Originalen aufzubewahren.

Kann man in Paris mit Karte oder nur mit Bargeld bezahlen?

In Paris wird Kartenzahlung (Visa, Mastercard, kontaktlos, Apple Pay, Google Pay) nahezu überall akzeptiert – auch für kleine Beträge. Bargeld bleibt auf Wochenmärkten und in manchen kleinen Bistros praktisch; Geldautomaten sind überall in der Stadt zu finden, wobei ausländische Banken in der Regel Gebühren berechnen. American Express ist weniger verbreitet als Visa oder Mastercard – am besten eine dieser beiden mitbringen.

Welche Steckdosen und welche Spannung gibt es in Paris – brauche ich einen Adapter?

In Frankreich wird die Steckdose vom Typ E (runder Stecker mit Schutzkontakt) bei 230 V / 50 Hz verwendet. Reisende aus dem deutschsprachigen Raum und dem übrigen Kontinentaleuropa benötigen in der Regel keinen Adapter. Wer aus Großbritannien, den USA oder Kanada kommt, sollte einen Reiseadapter einpacken; bei Geräten aus 110/120-V-Ländern lohnt ein Blick auf das Typenschild – steht dort '100–240 V', ist das Gerät weltweit einsetzbar, andernfalls wird ein Spannungswandler benötigt.

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1000 km
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Die Must-haves

Ohne diese ist der Tag im Eimer. Nicht vergessen.

Nice-to-haves

Nicht lebensnotwendig, aber deutlich komfortabler damit.

Wetter & Saison

Je nach Reisezeit und Wetterlage anzupassen.

Meine Ergänzungen

Gut zu wissen

Offizielle Website von Paris

Häufige Fragen

Ist das Leitungswasser in Paris trinkbar und wo kann man seine Flasche auffüllen?

Das Leitungswasser in Paris ist trinkbar und wird von Eau de Paris kontrolliert. Über 1.200 öffentliche Trinkwasserbrunnen – darunter die historischen Wallace-Brunnen und einige mit Sprudelwasser – ermöglichen es, die eigene Flasche kostenlos aufzufüllen. Wer im Restaurant Leitungswasser möchte, achtet auf das Zeichen 'Ici, je choisis l'eau de Paris' am Eingang.

Wie kommt man in Paris am besten von A nach B?

Paris verfügt über ein dichtes Netz aus Métro (16 Linien), RER, Bus und Straßenbahn, betrieben von der RATP. Für Kurzbesuche lohnt sich der Paris Visite Pass (1 bis 5 Tage), für Flexibilität die aufladbare Passe Navigo Easy-Karte. Das Leihrad-System Vélib' mit über 1.400 Stationen (elektrisch und manuell) ist eine gute Ergänzung; für Sehenswürdigkeiten in der Nähe ist die eigene Flasche oft am schnellsten.

Was sollte man je nach Reisezeit in Paris einpacken?

Paris hat ein gemäßigtes Klima mit deutlichen jahreszeitlichen Unterschieden. Im Sommer (Juni–August) reichen leichte Kleidung und ein kompakter Regenmantel; im Frühling und Herbst empfiehlt sich ein Schichtensystem mit Trenchcoat oder leichter Jacke. Im Winter (Dez.–Feb.) sind ein warmer Mantel, Schal und Handschuhe sinnvoll. Bequeme, wasserdichte Schuhe und ein kleiner Regenschirm sind das ganze Jahr über eine gute Idee, da man in Paris viele Strecken zu Fuß und oft über Kopfsteinpflaster zurücklegt.