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Was mitnehmen für eine Reise nach Perú?

Wer zum ersten Mal nach Peru reist, unterschätzt fast immer zwei Dinge: die Brutalität der Höhe und die Lücken des bargeldlosen Lebens.

Kurz gesagt, was dich hier überrascht

Warum diese Liste?

Cusco liegt auf 3 400 m – das spürt man in der ersten Nacht, ob man will oder nicht. Dazu kommt ein Tagesablauf, der von Andenverhältnissen diktiert wird: blendende UV-Strahlung auch bei Wolken, Temperaturstürze von 20 °C zwischen Mittag und Mitternacht, Busse ohne Heizung und Strecken von bis zu 14 Stunden. In der Amazonasregion wartet eine andere Überraschung: täglicher Starkregen und Luftfeuchtigkeit, die Kleidung und Elektronik angreift. Wer sich nur auf die Highlights – Machu Picchu, Titicacasee, Amazonas – konzentriert, vergisst leicht, dass der Weg dorthin genauso viel Vorbereitung verlangt wie das Ziel selbst. Diese Liste geht nicht von Tourismusbroschüren aus, sondern von dem, was Reisende im Nachhinein bereuen, vergessen zu haben.

Wann hinfahren

Mai bis September

Perus Trockenzeit (Mai bis September) ist die beste Reisezeit für Machu Picchu und die Anden; die Regenzeit von Januar bis März macht Wanderwege rutschig und einige Sehenswürdigkeiten unzugänglich.

Weniger geeignet : Januar bis März

Was vor dem Besuch am häufigsten gefragt wird

Brauche ich ein Visum für Peru als Deutscher, Österreicher oder Schweizer?

Für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen benötigen Reisende aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien und Kanada kein Visum. Der Reisepass sollte noch mindestens 6 Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein – diese Regel wird an der Grenze konsequent angewendet. Ein Rück- oder Weiterflugticket kann bei der Einreise verlangt werden, also am besten schon ausgedruckt oder gespeichert parat haben.

Kann man in Peru mit Karte bezahlen oder braucht man Bargeld?

Außerhalb der großen Städte läuft vieles auf Bargeld, daher empfiehlt es sich, stets ausreichend Soles (PEN) dabei zu haben. Geldautomaten gibt es in den meisten Touristenstädten; der Banco de la Nación (MULTIRED) berechnet Ausländern keine Gebühren, während andere Institute wie BBVA rund 20 Soles Provision nehmen. An abgelegenen Orten wie Huacachina gibt es gar keine Automaten – am besten vorher in der nächsten Stadt (z. B. Ica) Geld abheben.

Welche Stecker und Spannung gibt es in Peru – brauche ich einen Adapter?

In Peru wird mit 220 V / 60 Hz gearbeitet. Verbreitet sind Steckertyp A (zwei flache Stifte, nordamerikanisch) und Typ C (zwei runde Stifte, europäisch). Europäische Reisestecker passen oft in Typ-C-Buchsen, für Geräte die nur mit 110 V funktionieren, ist ein Spannungswandler nötig – das lohnt sich vorab zu prüfen, um Geräte nicht zu beschädigen.

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Wo liegt das?
1000 km

Vor der Abreise zu erledigen

Dein Countdown: jede Aufgabe zum richtigen Zeitpunkt, von der frühesten bis zum Abreisetag.

Die Must-haves

Ohne diese ist der Tag im Eimer. Nicht vergessen.

Nice-to-haves

Nicht lebensnotwendig, aber deutlich komfortabler damit.

Wetter & Saison

Je nach Reisezeit und Wetterlage anzupassen.

Meine Ergänzungen

Gut zu wissen

Offizielle Website von Perú

Häufige Fragen

Kann man in Peru Leitungswasser trinken?

Das Leitungswasser in Peru gilt durchgehend als nicht trinkbar – das gilt auch für Lima, Cusco und Arequipa. Abgepacktes Wasser ist überall günstig erhältlich und die sicherste Wahl. Für Trekkingtouren helfen Reinigungstabletten (z. B. Micropur), Quellwasser aufzubereiten. Vorsicht auch bei frischen Säften mit Eiswürfeln und rohem Gemüse, das mit Leitungswasser gewaschen wurde.

Wie kommt man in Peru am besten von Ort zu Ort?

Komfortable Fernbusse mit Schlafsessel und Klimaanlage verbinden die meisten Städte – ideal für Nachtfahrten. Auf langen Strecken wie Lima–Cusco oder Lima–Iquitos sparen Inlandsflüge viel Zeit. Für kürzere Überlandstrecken sind Colectivos (Sammeltaxis, max. 5 Personen) schneller und günstiger als Einzeltaxis. In Städten und ländlichen Gegenden sind dreirädrige Mototaxis verbreitet; Uber funktioniert in Lima und einigen weiteren großen Städten.

Was sollte man je nach Reisezeit für Peru einpacken?

In den Anden (inkl. Machu Picchu) ist von Mai bis Oktober Trockenzeit mit klarem Himmel, aber Nächte können in Cusco (3 400 m) unter den Gefrierpunkt fallen – Schichtenprinzip mit T-Shirt, Fleece und winddichter Regenjacke ist das A und O. In der Regenzeit von November bis April sind nachmittägliche Schauer häufig, wasserfeste Schuhe und ein leichter Regenponcho gehören dann ins Gepäck. Auf der Küste (Lima) ist das Klima das ganze Jahr trocken, aber oft trüb und kühl; Sonnencreme mit hohem LSF ist in jeder Höhenlage ratsam, auch bei bewölktem Himmel.

Darf man aus Peru archäologische Fundstücke oder Antiquitäten mit nach Hause nehmen?

Die Ausfuhr von präkolumbianischen Artefakten und Antiquitäten aus Peru ist mit sehr strengen Kontrollen verbunden – wer solche Gegenstände im Gepäck hat, riskiert deren Einziehung an der Grenze. Es empfiehlt sich, beim Kauf von Souvenirs nur bei seriösen Händlern zu kaufen und Belege aufzubewahren. Der Sol (PEN) ist die einzige offizielle Landeswährung; Dollar werden an manchen Touristenorten akzeptiert, aber oft zu ungünstigem Kurs.