Was mitnehmen für eine Reise nach Reykjavík?
Was Reykjavík-Besucher am häufigsten unterschätzen, ist nicht die Kälte an sich, sondern die Kombination: Wind, der Regenschirme in Sekunden umkehrt, Kopfsteinpflaster, das nach zehn Kilometern die Füße zermürbt, und Supermärkte, die um 18 Uhr schließen, während man noch bei einem anderen Stadtteil unterwegs ist.
Kurz gesagt, was dich hier überrascht
- Le vent à Reykjavík est constant et souvent violent, rendant les promenades sur le front de mer ou autour de Hallgrímskirkja éprouvantes même en été — les parapluies sont inutilisables et s'inversent immédiatement.
- En quelques heures, le temps peut passer du soleil à la pluie froide avec du vent : les visiteurs en tenue unique se retrouvent trempés et frigorifiés sans avoir pu l'anticiper.
- Reykjavík est l'une des capitales les plus chères d'Europe : les achats de dernière minute (pharmacie, vêtements chauds, accessoires) coûtent deux à trois fois plus cher qu'en Allemagne.
Warum diese Liste?
Dazu kommt die isländische Preisinflation – wer ein Pflaster oder eine Mütze vergisst und sie vor Ort kaufen muss, zahlt leicht das Dreifache des deutschen Preises. Im Sommer schläft man in der Mitternachtssonne schlecht, und die Helle verleitet dazu, viel länger draußen zu bleiben als geplant. Diese Liste konzentriert sich auf genau diese Lücken: was man aus Deutschland mitbringen sollte, bevor man zu einem der teuersten Reiseziele Europas aufbricht, und welche Schritte vor der Abreise Zeit und Geld sparen.
Wann hinfahren
Der isländische Sommer (Juni–August) bietet nahezu dauerhaftes Tageslicht, milde Temperaturen und Zugang zu Naturlandschaften; im Januar und Februar schränken intensive Kälte, Stürme und Polarnacht die Aktivitäten erheblich ein.
Weniger geeignet : Dezember bis Februar
✔Vor der Abreise zu erledigen
Dein Countdown: jede Aufgabe zum richtigen Zeitpunkt, von der frühesten bis zum Abreisetag.
- Viele Besucher ergänzen Reykjavík mit Touren (Golden Circle, Gletscherwanderungen), die bei deutschen Standardversicherungen nicht gedeckt sind – ein Unfall kommt teuer.
- Island ist EWR-Mitglied und akzeptiert die EHIC – ohne sie trägt man alle Arztkosten selbst, die in Reykjavík erheblich sein können.
- Das mobile Netz ist generell gut, aber GPS-Apps verbrauchen Akku und Daten intensiv – eine Offlinekarte spart beides und schützt vor Akku-Kollaps auf langen Spaziergängen.
- Supermärkte schließen oft um 18–20 Uhr; wer nach einer langen Tagestour zurückkommt, findet nichts mehr offen und muss auf teure Restaurants ausweichen oder nüchtern bleiben.
✔Die Must-haves
Ohne diese ist der Tag im Eimer. Nicht vergessen.
- Bargeld ist in Reykjavík nahezu wertlos, aber viele deutsche Karten erheben Fremdwährungsgebühren auf jede Kronen-Transaktion, was bei einem teuren Reiseziel schnell ins Geld geht.
- Der Wind in Reykjavík macht jeden Spaziergang am Hafen oder rund um Hallgrímskirkja ohne winddichte Jacke unangenehm kalt, selbst bei 15°C.
- Kopfsteinpflaster und häufige Schauer machen einfache Sneakers schnell durch und nass – und Ersatzschuhe in Reykjavík sind unverhältnismäßig teuer.
- Karte, Wetter-Apps und Fotos entladen den Akku sehr schnell, und Kälte beschleunigt die Entladung zusätzlich – weit von einer Steckdose entfernt ist man aufgeschmissen.
✔Nice-to-haves
Nicht lebensnotwendig, aber deutlich komfortabler damit.
- Im Sommer bleibt es in Reykjavík fast den ganzen Tag hell, was den Schlafrhythmus komplett durcheinanderbringt – die Schlafmaske ist keine Extravaganz, sondern eine Notwendigkeit.
- Die Kombination aus Regen und Böen kühlt Gesicht und Hals schnell aus; ein einfacher Kapuzenpullover reicht nicht aus, um sich zu schützen.
- Das nächtliche Leben am Wochenende ist laut und lang, und in der hellen Sommernacht dringt Straßenlärm bis spät in die Zimmer – Ohrstöpsel sichern den Schlaf.
- Die Kopfsteinpflasterstraßen im Zentrum sind auf langen Tagen (10–15 km) ermüdend für die Füße; dickere Socken reduzieren die Druckbelastung deutlich.
- Das Leitungswasser in Reykjavík gilt als eines der reinsten der Welt und ist gratis – eine eigene Flasche mitzunehmen vermeidet überteuerte Plastikflaschen in Supermärkten.
- Bei täglichem Wechsel zwischen überhitzten Cafés und kaltem Außenbereich braucht man mehrere Schichten gleichzeitig im Rucksack; Packwürfel sparen Platz für das Zwiebelschalenprinzip.
- Blasen durch Kopfsteinpflaster und lange Laufstrecken sind häufig; Pflaster und Schmerzmittel in Reykjavík sind zwei- bis dreimal teurer als in Deutschland.
✔Wetter & Saison
Je nach Reisezeit und Wetterlage anzupassen.
- Bei wechselhaftem Wetter kann man stundenlang im Regen durch das Kopfsteinpflaster von Reykjavík laufen – eine Regenhose schützt, wo ein Regenschirm im Wind nutzlos ist.
- Beim ständigen Wechsel zwischen warmen Innenräumen und kühlem Außenbereich ist eine herausnehmbare Fleeceschicht entscheidend, um nicht zu schwitzen oder zu frieren.
✔ Meine Ergänzungen
Erstelle ein Konto, um deine Listen zu speichern und auf allen Geräten zu finden.
- Alle deine Checklisten gespeichert und jederzeit abrufbar
- Auf dem Handy wie am Computer
- Dein Abhaken genau dort, wo du aufgehört hast
✔ Gut zu wissen
- Reisepass gut vorbereiten: Als Nicht-EWR-Bürger*in empfiehlt es sich, einen Pass mitzunehmen, der noch mindestens 3 Monate nach dem geplanten Rückreisedatum gültig ist – das ist die Anforderung für die Einreise in den Schengen-Raum, dem Island angehört. EWR/EFTA-Bürger*innen kommen mit einem gültigen Personalausweis aus. Quelle
- Kartenzahlung bevorzugen: Island gilt als nahezu bargeldlose Gesellschaft – Kredit- und Debitkarten werden fast überall akzeptiert, von Restaurants und Läden bis zu Taxis und Bussen. Fremdwährungen werden selten angenommen, daher lieber per Karte zahlen. Den PIN kennen ist wichtig, da viele Terminals auf Chip & PIN setzen. Quelle
- Reiseadapter nicht vergessen: Island nutzt europäische Steckdosen Typ C und F (220–240 V, 50 Hz). Geräte aus Nordamerika oder Großbritannien brauchen einen Adapter, und US-Geräte mit 110 V gegebenenfalls auch einen Spannungswandler. Quelle
- Trinkwasser direkt aus dem Hahn: Das Leitungswasser in Reykjavík gehört zu den reinsten der Welt und ist bedenkenlos trinkbar – eine wiederverwendbare Flasche zum Auffüllen reicht völlig aus. Das Warmwasser kann leicht nach Schwefel riechen, das ist normal und harmlos. Quelle
- Vor dem Geothermalbad gründlich duschen: In allen öffentlichen Schwimmbädern und Thermallagons Islands wird erwartet, dass man sich vor dem Einstieg nackt und mit Seife wäscht und erst dann den Badeanzug anzieht – ein fester Bestandteil der isländischen Badekultur, der überall gilt. Quelle
- Kleidung in Lagen planen: Das Wetter in Reykjavík kann sich schnell ändern – Regen, Wind und Temperaturschwankungen am selben Tag sind üblich. Mehrere dünne Schichten, eine wind- und wasserdichte Jacke sowie wetterfeste Schuhe sind sinnvoller als einzelne schwere Kleidungsstücke. Quelle
- Große Bargeldmenge — Da fast alle Zahlungen per Karte abgewickelt werden, lohnt es sich kaum, viel Bargeld mitzunehmen – und bei der Einreise sollten Beträge ab 10.000 USD (oder Gegenwert) deklariert werden.
- Schwere Haarpflegeprodukte / Shampoo für die Pools — In den Umkleiden der öffentlichen Bäder wird oft kein Shampoo benötigt – die Duschpflicht wird vor dem Einstieg ins Becken erwartet, nicht danach. Zu viel Gepäck für die Poolbesuche macht den Schließfach-Platz knapp.
- Flache Schuhe oder Sandalen ohne Grip — Das Kopfsteinpflaster und die oft nassen oder vereisten Gehwege in Reykjavík können rutschig sein – festes, wasserfestes Schuhwerk mit gutem Profil ist die praktischere Wahl.
Offizielle Website von Reykjavík
✔ Häufige Fragen
Ist das Leitungswasser in Reykjavík trinkbar?
Das Leitungswasser in Reykjavík stammt aus Gletscherquellen und gilt als sehr hochwertig und bedenkenlos trinkbar – weder filtern noch abkochen ist nötig. Achte darauf, nur aus dem Kaltwasserhahn zu trinken, da das Warmwasser geothermischen Ursprungs ist und nach Schwefel riechen kann. Das offizielle Tourismusbüro empfiehlt, eine wiederverwendbare Trinkflasche mitzunehmen, um Plastikflaschen zu vermeiden.
Wie kommt man in Reykjavík am besten von A nach B?
Das Strætó-Busnetz verbindet die gesamte Hauptstadtregion mit 29 Linien; in der Hauptverkehrszeit fahren die Busse alle 15 Minuten. Bezahlt wird ausschließlich per App, aufladbarer Karte oder kontaktloser Bankkarte – kein Bargeld. Die Reykjavík City Card (erhältlich für 24, 48 oder 72 Stunden) bietet unlimitierten Busverkehr plus Eintritt in Museen und Geothermalbäder. Die Innenstadt ist kompakt und gut zu Fuß zu erkunden; Leihfahrräder und E-Scooter stehen ebenfalls bereit.
Was sollte man je nach Reisesaison für Reykjavík einpacken?
Da keine offiziell verifizierten Packempfehlungen vorliegen, lässt sich allgemein sagen: Das Schichtsystem ist in Reykjavík zu jeder Jahreszeit sinnvoll – eine thermische Basisschicht, eine isolierende Zwischenschicht (Fleece oder Merinowolle) und eine wind- und wasserdichte Außenschicht. Im Winter empfehlen sich zusätzlich Mütze, Handschuhe und Schal; im Sommer bleiben die Nächte kühl und der Wind ist allgegenwärtig. Wasserdichte Schuhe mit rutschfester Sohle sind eine gute Idee, unabhängig von der Reisezeit.