Was mitnehmen in den Tour Eiffel?
Was Besucherinnen und Besucher des Eiffelturms im Winter am häufigsten überrascht: Unten regnet es mäßig, aber auf der zweiten Plattform pfeift ein Wind, der sich anfühlt wie minus fünf Grad – und der Metallgitterrost unter den Füßen wird im Schnee zur Eisfläche.
Kurz gesagt, was dich hier überrascht
- Die oberen Etagen des Eiffelturms sind dem Wind stark ausgesetzt – selbst bei ruhigem Wetter am Boden können auf 276 m starke Böen auftreten, die Kälte und Unbehagen verstärken.
- Bei Regen oder Schnee werden die Metalltreppen und Gitterroste rutschig; Besucher mit glattem Schuhwerk riskieren auf den 1665 Stufen zu rutschen.
- Die Warteschlangen vor dem Einlass, besonders zur Sicherheitskontrolle, können im Freien 45 bis 90 Minuten dauern – ohne Überdachung und bei winterlichem Wetter.
Warum diese Liste?
Die Warteschlange im Freien, ohne jedes Dach, ist das zweite große Thema: bei Regen und niedrigen Temperaturen können 45 bis 90 Minuten auf dem Pflaster zur Geduldsprobe werden. Wer sein Ticket im Voraus gebucht hat, gewinnt Zeit und Komfort – aber auch ein Zeitfenster-Ticket schützt nicht vor dem Wetter an der Sicherheitskontrolle. Diese Liste konzentriert sich auf das, was die meisten vergessen: die Kälteschichten für die Höhe, den offline gespeicherten QR-Code, wenn das Netz streikt, und die richtige Schuhwahl für nasse Metallstufen.
✔Vor der Abreise zu erledigen
Dein Countdown: jede Aufgabe zum richtigen Zeitpunkt, von der frühesten bis zum Abreisetag.
- Ohne Online-Reservierung steht man bei winterlichem Regen teils über eine Stunde in einer nicht überdachten Schlange; das Zeitfenster-Ticket erlaubt direkten Zugang zur Sicherheitskontrolle.
- Wenn das Mobilnetz am Trocadéro überlastet ist oder der Akku in der Kälte versagt, ist ein offline gespeicherter Screenshot der einzige Weg, den QR-Code zuverlässig zu zeigen.
- Gegenstände wie Taschenmesser, große Schirme mit Metallspitze oder Sportausrüstung werden an der Sicherheitskontrolle konfisziert oder führen zur Abweisung; eine kurze Überprüfung zuhause spart Ärger.
✔Die Must-haves
Ohne diese ist der Tag im Eimer. Nicht vergessen.
- Die Metalltreppen sind bei Nässe rutschig und man läuft mehrere Kilometer auf Gittern und Pflaster; glattes Schuhwerk erhöht das Sturzrisiko erheblich.
- Große Taschen, Koffer und Trolleys werden an der Sicherheitskontrolle abgewiesen; wer mit einem zu großen Gepäckstück ankommt, wird weggeschickt und verliert sein Zeitfenster.
✔Nice-to-haves
Nicht lebensnotwendig, aber deutlich komfortabler damit.
- Auf den Gitterplattformen weht der Wind kräftig; eine Gürteltasche hält Handy, Ticket und Kreditkarte körpernah und lässt sich nicht durch eine Böe wegreißen wie eine offene Umhängetasche.
- Kälte beschleunigt die Akku-Entladung erheblich; da der QR-Code des Tickets nur über die App oder die E-Mail abrufbar ist, kann ein leerer Akku den Einlass blockieren.
- Die Gastronomie auf den Etagen ist teuer; bei langen Wartezeiten im Freien sinkt der Blutzuckerspiegel, was die Kälte noch unangenehmer erscheinen lässt.
- Am Boden des Turms gibt es Trinkwasserstellen; eine befüllte Flasche spart das überteuerte Wasser aus dem Kiosk und überbrückt die lange Wartezeit.
✔Wetter & Saison
Je nach Reisezeit und Wetterlage anzupassen.
- Die Metalltreppen und der Pflasterbelag rund um den Turm sind bei Schnee und gefrorenem Regen extrem rutschig; leichte Grödel passen in jede Tasche und können lebensrettend sein.
- Regen und Sprühnebel auf den Gitterplattformen machen das Telefon nass; eine einfache Folienhülle schützt das Gerät und hält den QR-Code dennoch lesbar.
- Das lange Stehen auf Metallgitter-Plattformen leitet die Kälte direkt durch die Schuhsohle; dicke Wollsocken isolieren und reduzieren die Kältemüdigkeit bei mehrstündigen Besuchen.
- Der starke Wind auf der dritten Etage macht langes Haar in Minuten zu einem Knoten und beeinträchtigt die Sicht für Fotos – ein simples Mittel, das kaum jemand einpackt.
- Der Temperaturunterschied zwischen Erdgeschoss und zweiter Etage beträgt oft 5–8 °C; eine dünne Thermoschicht unter der normalen Kleidung reguliert diesen Unterschied diskret.
- Auf der zweiten und dritten Plattform entstehen durch Windchill gefühlte Temperaturen weit unter dem Bodenwert; eine leicht verstaubare Weste ist die effektivste Zusatzschicht.
- Die Warteschlangen finden im Freien statt und bieten keinen Schutz vor Regen; wer keine wasserdichte Jacke trägt, ist nach 30 Minuten durchnässt, bevor der Besuch überhaupt beginnt.
- Die Böen auf den oberen Etagen machen Kopf und Hände schnell kalt, selbst wenn man sich unten noch warm gefühlt hat; diese Teile verschwinden kompakt in jeder Jackentasche.
- Ein faltbarer Schirm lässt sich schnell herausziehen, während man in der Warteschlange steht – für spontanen Schutz, wenn die Jacke nicht reicht.
✔ Meine Ergänzungen
Erstelle ein Konto, um deine Listen zu speichern und auf allen Geräten zu finden.
- Alle deine Checklisten gespeichert und jederzeit abrufbar
- Auf dem Handy wie am Computer
- Dein Abhaken genau dort, wo du aufgehört hast
✔ Gut zu wissen
- Buche dein Ticket möglichst 60 Tage im Voraus auf der offiziellen Website: Bei hoher Nachfrage (Juli, August, Weihnachtsferien) sind Kassen und Online-Kontingente schnell ausgeschöpft, und ein Kauf vor Ort bedeutet oft lange Wartezeiten. Quelle
- Plane mit einem kompakten Gepäckstück: An den Sicherheitskontrollen stehen Maßgitter bereit, und zu große Taschen oder Koffer werden an der Eingangskontrolle nicht durchgelassen. Es gibt weder Schließfächer noch eine Gepäckaufbewahrung vor Ort. Quelle
- Nimm deine Getränke in einer Plastikflasche mit: Glasflaschen und Getränkedosen werden an der Eingangskontrolle in der Regel abgewiesen. Quelle
- Halte eine Bankkarte bereit: Visa, Mastercard und American Express werden an den Kassen akzeptiert, kontaktloses Bezahlen wird empfohlen. Auch Chèques-Vacances in Euro sind möglich. Das Online-Ticket erfordert eine Kreditkarte zum Kaufzeitpunkt. Quelle
- Rechne mit zwei Sicherheitskontrollen: einer am Eingang des Geländes und einer zweiten am Fuß des Turms vor dem Aufstieg – plane entsprechend Zeit ein. Quelle
- Möchtest du das Restaurant Madame Brasserie (1. Etage) oder den Jules Verne (2. Etage) besuchen, empfiehlt sich eine separate Tischreservierung im Voraus – spontanes Erscheinen ist in der Regel nicht möglich. Quelle
- Großer Koffer oder Rucksack — Sperrige Gepäckstücke passen nicht durch das Maßgitter an den Sicherheitskontrollen – lieber einen Tagesrucksack wählen und großes Gepäck vorher anderweitig unterbringen.
- Glasflasche oder Getränkedose — Glasflaschen und Dosen werden am Eingang häufig abgewiesen – eine Plastikflasche mit Wasser ist die praktischere Wahl.
- Drohne — Das Fliegen von Drohnen im Bereich des Eiffelturms ist ohne besondere Genehmigung nicht erlaubt – besser zu Hause lassen.
- Trottinette oder Skateboard — Rollende Kleinfahrzeuge wie Trottinetten oder Skateboards dürfen das Gelände nicht befahren – lieber an einem sicheren Ort abstellen.
Offizielle Website von Tour Eiffel
✔ Häufige Fragen
Wie kommt man am besten zum Eiffelturm, und wo kann man parken?
Die Métro (Linien 6 und 9, Haltestellen Bir-Hakeim oder Trocadéro) und der RER C (Haltestelle Champ-de-Mars) sind die bequemsten Optionen ohne Parkproblem. Ein Auto zu parken ist in der Umgebung schwierig und teuer; Tiefgaragen in der Nähe sind oft voll und weit entfernt. Bei winterlichen Witterungsbedingungen empfiehlt sich öffentlicher Nahverkehr, um rutschige Wege zum Parkplatz zu vermeiden.
Muss man Tickets für den Eiffelturm im Voraus reservieren?
Im Winter ist eine Online-Reservierung dringend empfehlenswert, da Zeitfenster-Tickets den Zugang zur Sicherheitskontrolle beschleunigen und lange Wartezeiten im Freien bei Regen stark reduzieren. Ohne Reservierung kann die Warteschlange je nach Ansturm 60 bis 90 Minuten oder mehr betragen. Die Tickets sind auf der offiziellen Website erhältlich; plane ausreichend im Voraus, besonders für Wochenenden und Feiertage.
Was soll ich bei winterlichem Wetter für den Eiffelturm anziehen?
Auf der zweiten und dritten Plattform ist es merklich kälter und windiger als am Boden; plane mindestens eine Extraschicht (Fleece oder dünne Daunenweste) und wasserdichte Handschuhe ein. Wasserdichte, griffige Schuhe mit guter Sohle sind auf den Metalltreppen und Gitterrosten wichtig, vor allem bei Nässe und Schnee. Wer die Treppe nehmen möchte, sollte bedenken, dass das Auf- und Absteigen je nach Etage 20 bis 30 Minuten dauert und die Beine belastet.
Kann man bei Schneefall oder starkem Regen auf die Spitze des Eiffelturms?
Die dritte Etage (Gipfel) wird bei starkem Wind, Schnee oder extremen Wetterbedingungen vorübergehend gesperrt; diese Entscheidung wird kurzfristig getroffen und ist nicht vorhersehbar. Besucher mit einem Ticket für die Spitze sollten sich auf diese Möglichkeit einstellen und flexibel bleiben. Die zweite Etage bleibt in der Regel auch bei schlechtem Wetter zugänglich und bietet ebenfalls eine beeindruckende Aussicht.